Budakesser Gemeinschaft Amtliches Gemeindesiegel Budakeszi 1724

                                    

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1724

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Unser Wetter - ein Aufschrei der Natur?

Glutofen-Hitze, Sahara-Sonne bei uns im Juli 2006. Seit Beginn der Wetterbeobachtung 1901 hatten wir den heißesten Juli mit 38,8 Grad Celsius. Dann dieser August, an dem es tagtäglich regnete, der sich kalt und sonnenscheinarm zeigte. Die Tropenhitze sorgte für dramatische Ernteausfälle von bis zu 50% und für extreme Wetterkapriolen. Verheerende Gewitter und    Überschwemmungen richteten bundesweit erhebliche Schäden an. Unbestrittene Tatsache ist es, dass wir Menschen für den Klimawandel selbst verantwortlich sind. Besonders die Industrieländer sind im großen Umfang am Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) beteiligt. Der Mensch setzt die Treibhausgase vor allem durch Verbrennung fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle frei, z. B. beim Auto fahren, Nutzung der Öl- oder Gasheizung und des Stromverbrauchs. Da der Energiebedarf ständig wächst, droht der CO2-Ausstoß in Zukunft stetig zuzunehmen, der jedoch bereits in der Atmosphäre auf den höchsten Wert seit 160.000 Jahren gestiegen ist. Auch die Zerstörung der Wälder trägt zur Erhöhung der CO2-Konzen­tration bei, denn Bäume entziehen der Luft während der Photosynthese Kohlendioxid. Die Natur wehrt sich gegen den Raubbau. Politiker und die Industrie sind nun gefordert. Das Kyoto-Protokoll, benannt nach dem Ort der Konferenz Kyoto in Japan, ist ein 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) der Vereinten Nationen für den Klimaschutz. Es schreibt verbindliche Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen fest. Einige Staaten, wie die USA, Australien, Kroatien und das Fürstentum Monaco, haben das Protokoll zwar unterzeichnet, nun aber angekündigt es nicht zu ratifizieren. Mehrere OPEC-Staaten haben hingegen ihre Vorbehalte aufgegeben und ratifiziert. Forderungen an die Industrie lauten z. B., umweltfreundliche Energien zu nutzen, umweltfreundliche Fahrzeuge zu produzieren und stromfressende Geräte durch energiesparende zu ersetzen. Es ist fünf vor Zwölf. Erhalten wir uns und unseren Kindern und Enkeln unsere schöne Erde.

 

Rosina Schmalzhaf

 

                            

                                                                                                                                                                                                                                                                     

                                                                                                                                                                                                                                                                                

                                    

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