Budakesser Gemeinschaft Amtliches Gemeindesiegel Budakeszi 1724

                                    

 im Verband der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn e. V.                                                                 

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1724

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              Foto: Josef Hoffer - Buchübergabe im Heimatmuseum in Budakeszi, 20.06.07, 

                                                             die Initiatorin Maria Geszler mit der Museumsdirektorin, Nagy Starcz Tercsi

        

                                Foto: Mathias Schmalzhaf - Namenbuchseite

                                                              

                                                               

 

Zur Deutung der häufigsten Wudigesser Familiennamen

von Dr. Franz Follath - entnommen dem Heimatbuch Wudigeß/Budakeszi

von A - J

von  K - P

von  R - Z

Eszterle, Fruh, Hoffer, Holl, Huber, Mayer, Marx, Preiszler, 

Schultz, Sautner, Telcher, Theisz u. a. – 

die alten Wudigesser Namen wurden dokumentiert

 

Vom 17. Juni bis zum 27. Juni 2007 besuchte eine Reisegruppe aus acht Budakesser Landsleuten ihre geliebte, alte Heimat Budakeszi. Im Gepäck befand sich die Wiedersehensfreude mit den Daheimgebliebenen und den neuen Bekannten, das Wachrufen der Erinnerungen beim Gang durch die Straßen der Kindheit und Jugend, beim Besuch der Gräber auf dem Friedhof, das Kennenlernen einiger Sehenswürdigkeiten und das „Unterschriftenbuch“ zur Übergabe im Heimatmuseum in Budakeszi. Nun zur Historie des Familiennamen-Buches, des „Unterschriftenbuches“: Das Jahr 2006, ein Gedenkjahr, geprägt durch die Vertreibung vor 60 Jahren, deren die Budakesser Gemeinschaft sich würdig zu besinnen gedachte. Die Beisitzerin Maria Geszler geb. Telcher hatte die Idee, die Wudigesser Familiennamen aufleben zu lassen, dergestalt, dass Budakesser und Budakesserinnen unter oder hinter den, in Wudigeß gebräuchlichen Familiennamen, ihre Unterschrift setzen. Familiennamen sind vor rund 700 Jahren entstanden, denn als die Siedlungen wuchsen, reichte es nicht mehr aus, einfach Hans zu heißen. Die Nachnamen, die sich häufig von Berufen, Orten oder Eigenschaften der Menschen ableiten, kamen dazu. Die ersten Menschen, von denen man weiß, dass sie einen Nachnamen trugen, waren die Chinesen. Der Nachname identifizierte die Familie, schuf eine Verbindung zur Vergangenheit und zur Zukunft. Es überrascht daher nicht, dass die Erhaltung des Familiennamens eine Sache des Familienstolzes wurde, und man es sehr bedauerte, wenn kein männlicher Erbe diesen Namen weitertragen konnte. Viele Historiker glauben, dass Familiennamen, abgeleitet von Ortsnamen, die ersten vererbten Namen waren. Dann folgten Spitznamen oder Charakteristika. Familiennamen, abgeleitet von Berufen, entstanden erst später. 236 Vertriebene haben sich mit ihrer Unterschrift im Buch verewigt, darunter zwei Frauen und zwei Männer als jüngste Ausgesiedelte, die im Februar und März 2006 ihren 60. Geburtstag feiern konnten und mit 92 Jahren die älteste Vertriebene. Ein Jahr lang wurden die Signaturen gesammelt, 5.175 km zurückgelegt, unzählige Telefonate zu Terminabsprachen geführt, bis das Buch jetzt im Heimatmuseum Budakeszi überreicht werden konnte. Als Termin wurde der 20. Juni gewählt. Die Reisegruppe bestaunte die liebevoll zusammengetragenen Schätze des Heimatmuseums, die Initiatorin des Buches, Maria Geszler, übergab zusammen mit dem Kassier der Budakesser Gemeinschaft, Josef Hoffer, das Werk an die Vorsitzende des Traditionsbewahrungsvereines und Direktorin des Heimatmuseums Budakeszi, Nagy Starcz Tercsi. Maria Geszler betonte, dass es sich um ein einmaliges Dokument von hohem ideellem Wert handle, von dem es kein zweites gäbe. Franz Huber, der Vorsitzende der Budakesser Gemeinschaft, wird bei seinem Besuch in Budakeszi im August 2007 eine „Buch-Kopie“ übergeben. Hierzu wurden die Blätter des Buches fotografiert, um bei Bedarf darin „arbeiten“ zu können, z. B. nach Namen suchen, es zu lesen, zu betrachten usw. Kóthy-Herczeg Mária, die Vorsitzende des Deutschen Stadtrates, bezeugte gleichfalls mit ihrer Unterschrift die Buchübergabe, das nun seinen Platz im Heimatmuseum in Budakeszi gefunden hat. Die in der Überschrift genannten Namen sind die, deren Existenz durch eine Vielzahl von Namensträgern unterschriftlich beurkundet wurde. Nicht vergessen sind die Namen: Albrecht, Bayer, Bruckner, Budavári, Deberle, Deponte, Ederle, Enderle, Fischer, Frank, Frankhauser, Geiger, Geiselhardt, Gleichauf, Hein, Hellinger, Helmle, Herberth, Heuschmidt, Hiller, Jerzsabek, Kellner, Koller, Krenn, Lakos, Laschett, Lavinger, Leyrer, Maul, Meszner, Mocsnek, Neubrand, Oszter, Pahling, Reisz, Rieth, Ries, Rumpl, Sautner, Schindler, Schmidt, Stadler, Sziklai und Szimayer, von denen Personen, die diesen Familiennamen tragen, gleichfalls Zeugnis geben. Last not least dokumentierten jeweils ein Träger, bzw. eine Trägerin die Namen: Adamek, Baumgartner, Benkö, Czemmel, Eisenhut, Fallabek, Fiedler, Follath, Fritz, Haagen, Hidasi, Hieber, Hier, Huba, Jautz, Karle, Karoly, Kleeberg, Klinger, Koch, Kovács, Kreisz, Kümmelmann, Leber, Lechner, Liersch, Martin, Mohl, Müller, Natto, Pable, Paxian, Pfendtner, Pinelli, Pröckl, Ring, Rosner, Ruppl, Schuller, Starcz, Steibli, Straub, Szauter, Szentei, Szudits, Tafferner, Till und Zeiler.

 

Rosina Schmalzhaf

                                                                                                 

 

                                                              

                                                                    

  

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