Budakesser Gemeinschaft Amtliches Gemeindesiegel Budakeszi 1724

                                    

 im Verband der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn e. V.                                                                 

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1724

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     weitere Fotos von Budakesser/innen/n in Mariazell:

     die Fotos stellten unsere Landsfrauen

      Anna Zahn geb. Schultz zur Verfügung (Schultz Annus) und  Irma Kreisz geb. Szudits (Szudits Irmus) 

      1929     1958     1962                   1965     1975                                                                       1978     1989

gesamte Wallfahrgruppe 1965                                 gesamte Wallfahrgruppe 1978

 

die 3 Marienkongretationsmädchen auf dem Wallfahrtsbild von 1911 in Mariazell sind: Maria Gräfl, später verh. Geiselhardt - Mutter von Frau Elisabeth Nerge geb. Geiselhardt (Geiselhardt Liska), Elisabeth Pfendtner, später verh. Eidenpentz - Taufpatin von Frau Nerge, Elisabeth Werle - eine Cousine der Mutter von Frau Nerge - das Foto stellte Frau Elisabeth Nerge zur Verfügung

 

 

Ein Herzenswunsch – eine Wallfahrt nach Mariazell

Seit 850 Jahren pilgern Menschen aus ganz Europa zur Mutter der Gläubigen

 

Zeitlebens blieb das Wort Urlaub ein Fremdwort für viele unserer Eltern und Großeltern. Jedoch der stille Herzenswunsch, wenigstens einmal im Leben nach Mariazell zu pilgern, prägte Generationen unserer Ahnen, ganz gleich ob Mann oder Frau, jung oder alt, arm oder reich, gebildet oder unwissend. In unserer Heimatgemeinde Wudigeß lag es unzähligen Menschen am Herzen, keine Anstrengungen und Kosten zu scheuen und zur Wallfahrt nach Mariazell aufzubrechen, um bei der Gnadenmutter zu danken und zu bitten.

Als 1157 Mönche aus dem Benediktinerstift St. Lambrecht Mariazell gründeten, sollte es zur Heimstätte der Brüder, ausgefüllt mit deren Leitwort „Ora et labora" - „Bete und arbeite", nach den Lebensregeln ihres Ordensvaters, des Hl. Benedikt von Nursia, werden. Jedoch sehr bald nach der Gründung wurde Mariazell zu einem Zufluchtsort für Menschen, die aus Österreich, Ungarn, Böhmen und Mähren wallfahrteten. Im Jahre 1200 stiftete Markgraf Heinrich aus Mähren die romanische Kapelle. Nach dem ersten Sieg der Ungarn über die Türken lässt der ungarische König Ludwig I. 1366 zum Dank die Kirche durch eine gotische Kapelle erweitern und stiftete die „Magna Hungarorum Domina", ein Madonnenbild, das noch heute am Altar der Schatzkammer, vor allem von ungarischen Gläubigen verehrt wird. Ora et labora gilt als Ermahnung, dass das Leben aus Beten und Arbeiten bestehen solle, denn schon im 1. Buch des Alten Testamentes, in Genesis 3,19, finden wir den Satz „im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“. So wurde mit Hilfe der Mönche im Mariazeller Land gerodet, in den steiermärkischen Gemeinden Gusswerk Erz gegossen und in Halltal Salz abgebaut. Abseits der großen Straßen, in der unberührten Natur des nordsteirischen Alpengebietes liegt Mariazell. Ein Wallfahrtsort, dessen Liebreiz von einer kleinen, 48 cm hohen, schlichten romanischen Marienstatue aus Lindenholz ausgeht, die Maria darstellt, wie sie mit der Hand auf ihr, auf ihrem Schoß sitzende Kind, Jesus Christus, zeigt und damit zum Ausdruck bringt, auf ihn sollt ihr hören. Eine Aussage, die hervorhebt, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. So wird Mariazell mit seiner Gnadenmutter, als große Mutter Österreichs, als „Magna Mater Austriae“ auch heute noch verehrt und zur Heimat vieler Menschen aller Charaktere, aller Schichten und verschiedener religiöser, politischer und wirtschaftlicher Gruppierungen, die nach dem bleibenden Sinn des Daseins in einem Gnadenort, der Menschen spüren lässt, dass Himmel und Erde einander berühren, suchen.

 

Rosina Schmalzhaf

                                

 

 

                                                   

                                                                    

  

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