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Unsere
Budakesser Landsfrau, die
Malerin Irma Stadler de Vivas
Foto: privat Die erste eigene Gemäldeausstellung und gleich ein überwältigender Erfolg. Darüber durfte Irma Stadler de Vivas freuen. Im Rathaus zu Helmstadt präsentierte die Künstlerin an zwei Wochenenden Ende März 2002 ihre Werke. Der Grundstein für das malerische Talent wurde ihr vom Vater bereits in die Wiege gelegt, wie die Meisterin erzählte. Sehr jung widmete sie sich dem Zeichnen und dem Spiel mit den Farben. Zu einer Zeit, wo Bauernmalerei noch nicht zum großen Trend gehörte, entdeckte sie ihre Liebe für diese Stilrichtung. Mit der Gründung ihrer Familie musste sie ihr Hobby "Malen" zurückstellen. Jedoch den Umgang mit Pinsel und Ölfarbe empfand Irma Stadler de Vivas als eine Herausforderung ihres Lebens. Und so bildete sie sich unter dem Dozenten Robert Martin weiter, dem sie als einem begnadeten Maler viel von ihrem Können verdankt. Inzwischen hat die Künstlerin etwa 400 Kunstwerke in Öl geschaffen, dazu noch eine ganze Reihe Aquarelle und Pastellarbeiten. Vor allem Ruhe und Wärme will Irma Stadler de Vivas in ihren Bildern zum Ausdruck bringen. Mit bemerkenswerter Intensität gelingt ihr dies über die Komposition der Farbtöne. Das künstlerische Schaffen umfasst eine Palette von Blumen, und hier liebt Irma Stadler de Vivas vornehmlich Rosen, Stillleben und Werke in übersprudelnder Farbphantasie. Rosina Schmalzhaf
In tiefer Betroffenheit und Trauer nimmt die Budakesser Gemeinschaft Anteil am Tod ihrer Landsfrau Irma Stadler de Vivas, die am 17. August 2004 mit dem Auto tödlich verunglückte. Möge Irma Stadler de Vivas in den Händen dessen bleiben, der uns alle trägt und in Frieden ruhen. Irma Stadler de Vivas * 26. Februar 1937 ? 17. August 2004 Franz Huber Vorsitzender
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