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Mitgliederversammlung
vom 23. März 2002 Die
Mitglieder der Budakesser Gemeinschaft waren am 23. März 2002 nach Neckarsulm
in das Kolpinghaus zur turnusmäßigen Hauptversammlung eingeladen. Vor Beginn
der Zusammenkunft war reichlich Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch von
Neuigkeiten, denn verkehrsbedingt trafen einige unserer Landsleute mit Verspätung
ein. So konnte der
1. Vorsitzende Georg Messner die Mitglieder um 15:15 Uhr herzlich begrüßen und
die Grüße von Feri Finn und Margit Huber übermitteln, die leider nicht
anwesend sein konnten und der Versammlung einen guten Verlauf wünschten. Georg
Messner erklärte, dass in die neu erstellten Beitrittserklärungen zur BKG ein
weiteres Datenfeld hinzugekommen sei, nämlich der Eintrag des Geburtsdatums, um
den Jubilaren ab 70 Jahren gratulieren zu können und um bei runden und
halbrunden Geburtstagen noch älterer Mitglieder diese persönlich zu beglückwünschen.
Anträge zur Mitgliederversammlung seien keine eingereicht worden. Als 3.
Tagesordnungspunkt erfolgte der Bericht des Vorsitzenden Georg Messner. Er
stellte im Rückblick die wichtigsten Ereignisse seit der letzten
Mitgliederversammlung vom 13. März 1999 dar, so das gelungene 10-jährige Jubiläum
der Patenschaft zwischen der Stadt Neckarsulm und der Budakesser Gemeinschaft in
Verbindung mit dem Kirchweihfest vom 12. September 1999. Der Vorschlag von Herrn
Anton Deberle, die Patenschaft für einen Friedensbaum im Friedenspark zwischen
Budaörs und Budakeszi zu übernehmen, konnte im November 1999 verwirklicht
werden. Am 11. Januar 2000 hatte Georg Messner die Freude, Frau Maria Ries geb.
Eigner im Altenheim in Angelbachtal zu besuchen und zum 95. Geburtstag zu
gratulieren. Einen Teilerfolg erzielte der 1. Vorsitzende bei seinem Gespräch
mit Neckarsulms OB Volker Blust, der der BKG jeweils jeden ersten Mittwoch eines
Monats den Gemeinschaftsraum im Haus der Vereine zur kostenlosen Benutzung zur
Verfügung stellt. Die Suche nach einem Raum zur Einrichtung einer Heimatstube
brachte bisher kein Ergebnis. Auf dem Marktstraßenfest am 17. und 18. Juli 2000
in Neckarsulm repräsentierte die BKG mit einer kleinen Ausstellung ihre alte
Heimatgemeinde Budakeszi. Dank der Familien Josef Ederle, Hans Müller, Andreas
Preiszler und Josef Preissler, die heimatliche Backwaren aus Budakeszi
mitbrachten, konnten die Besucher mit diesen Leckereien verwöhnt werden. Zu den
Feierlichkeiten vom 18. - 20. August 2000 zur Stadterhebung Budakeszis überbrachten
Anton Deberle, Rosina Schmalzhaf und Hans Fritz die Glückwünsche der BKG und
ein Bild des 1922 in Budakeszi geborenen und aufgewachsenen Künstlers Josef de
Ponte mit dem Titel: Der Erste hatte den Tod, der Zweite die Not, erst der
Dritte hatte das Brot. Persönlich gratulierte Georg Messner dem Patenonkel der
BKG, Herrn OB Volker Blust zu seiner Wiederwahl am 30. Juli 2000. Um einen
Eindruck eines ungarndeutschen Heimatmuseums zu gewinnen, besuchten OB Blust,
Amtsrat Bernd Müller, Franz Huber, Anton Deberle und der 1. Vorsitzende am 13.
Februar 2001 das Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld. OB Blust staunte über
das Ausmaß der zusammengetragenen Schätze. Einen erlebnisreichen Tag
verbrachten Vorstandschaft und Mitarbeiter der Ahnenforschung am 16. Februar
2001 im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen. Am 15. März
2001 wurde Herrn Anton Deberle in Budakeszi die Budakeszier Gedenkplakette überreicht.
Deberle stiftete das Preisgeld dem dortigen Traditionsbewahrungsverein und
stockte den Betrag zur Anschaffung einer Vereinsfahne auf. Die Kosten der
Fahnenschleife übernahm Georg Messner. Fahne und Schleife konnten am 19. August
2001 bei den Einweihungsfeierlichkeiten zum Milleniumsdenkmal zu Ehren des Hl.
Stefan, seiner Frau Gisela und dem Sohn Emmerich überreicht werden. Beim
Kirchweihfest am 16. September 2001, das durch die Ereignisse des 11. Septembers
in New York überschattet wurde, unterzeichneten OB Volker Blust, Bürgermeister
Szemereki, die Vorsitzende des Traditionsbewahrungsvereines Frau Maria
Kerekes-Feßler und der 1. Vorsitzende der BKG Georg Messner die Gründungsurkunde
zur Zusammenarbeit auf Vereinsebene. Die feierliche Besiegelung des Vertrages
umrahmte das Hornbläser-Trio. Zum Abschluss
seines Berichtes gab Georg Messner Zahlen für die Statistik bekannt. So gab es
in den drei Jahren 24 Vorstandssitzungen, 3 Sondersitzungen und 3
Jahresabschlussfeiern bei Familie Jerzsabek in Menzingen. Der Kassier
Jakob Holl erläuterte danach im Kassenbericht sämtliche Einnahmen und Ausgaben
der BKG. Josef Ederle bescheinigte, dass der Kassier bei der Kassenprüfung
durch Andreas Preiszler und durch ihn das Kassenbuch, alle Belege, das Bank-
sowie das Sparkonto vorlegte. Es erfolgte die sachliche und rechnerische Prüfung.
Ederle und Preiszler stellten eine korrekte Kassenführung fest und Ederle
konnte der Versammlung die Empfehlung erteilen, den Kassier zu entlasten. Für die
Durchführung des Tagesordnungspunkt 5. "Entlastung der
Vorstandschaft" wurde Anton Holl vorgeschlagen. Er beantragte diese, und
die Mitglieder der BKG entlasteten einstimmig. Anton Holl dankte Georg Messner für
seine unermüdliche Tätigkeit als 1. Vorsitzender. Er sprach dem 2.
Vorsitzenden Franz Huber Dank aus, der sich mit Rat und Tat für die BKG
einsetzte. Schließlich gebührte ein Dankeschön der Schriftführerin Irma
Kreisz, dem Kassier Jakob Holl, den Kassenprüfern und der gesamten
Vorstandschaft. Georg Messner bedankte sich bei den Mitgliedern für die
Entlastung. Zum
Tagesordnungspunkt 6. "Neuwahlen" beantragte Franz Huber die
Erweiterung der Vorstandschaft in Form von zwei neuen Ämtern, nämlich das
des/der Ahnenforschungsreferent/en/in und des/der Pressereferent/en/in um in
Zukunft noch effektiver arbeiten zu können. Die jeweils vorgeschlagenen
Personen wurden per Akklamation einstimmig gewählt. Der neugewählte Vorstand
setzt sich wie folgt zusammen: 1.
Vorsitzender:
Franz Huber 2.
stellvertr. Vorsitzender:
Josef Pable 3. Schriftführerin:
Irma Kreisz 4. Kassier:
Josef Hoffer 5. 1.
Kulturreferent:
Hans Leyrer 6. 2.
Kulturreferent:
Martin Hofher 7.
Schatzmeisterin:
Elmira Schmidt 8. Familienforschungsreferent:
Gustav Esterle 9.
Pressereferentin:
Rosina Schmalzhaf 1 10. 6 Beisitzer/innen: Josef Frank, Andreas Fruh,
Maria
Geszler, Birgit Huber,
Anton Lakos, Michael Teuchmann 1111.
2 Kassenprüfer:
Josef Ederle und Andreas Preiszler Auf Befragen nahm jedes gewählte Vorstandsmitglied
das Amt an. Der neue
Vorsitzende Franz Huber dankte den drei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern
Georg Messner, Jakob Holl und Anton Deberle für ihre jahrelange, ja
jahrzehntelange engagierte Arbeit und überreichte als Zeichen der äußeren
Anerkennung je ein Weinpräsent. Eingerahmt in das diesjährige Kirchweihfest
soll die Würdigung der Verdienste der einzelnen um die Budakesser Gemeinschaft
erfolgen. Mit bewegenden Worten bedankte sich Jakob Holl und gab der neuen
Vorstandschaft auf den Weg, dass die Liebe zur alten Heimat und zu den Menschen
in der Budakesser Gemeinschaft und in Budakeszi Herzenssache sein und bleiben
solle. Anton Deberle würdigte den Einsatz und die Arbeit von Georg Messner und
dankte allen neu gewählten Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft in der
BKG mitzuarbeiten. Maria Bresch schilderte ihre Beweggründe zum Schreiben ihrer
Erinnerungen an daheim aus ihrer Kindheit und Jugend. Anton Holl schlug einen
gemeinsamen Besuch des Zentralmuseums der Ungarndeutschen in Ulm vor. Offiziell
endete die harmonische Mitgliederversammlung um 16:30 Uhr. Rosina Schmalzhaf Pressereferentin
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