Budakesser Gemeinschaft Amtliches Gemeindesiegel Budakeszi 1724

                                    

 im Verband der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn e. V.                                                                 

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Mitgliederversammlung vom 23. März 2002

 

Die Mitglieder der Budakesser Gemeinschaft waren am 23. März 2002 nach Neckarsulm in das Kolpinghaus zur turnusmäßigen Hauptversammlung eingeladen. Vor Beginn der Zusammenkunft war reichlich Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch von Neuigkeiten, denn verkehrsbedingt trafen einige unserer Landsleute mit Verspätung ein.

So konnte der 1. Vorsitzende Georg Messner die Mitglieder um 15:15 Uhr herzlich begrüßen und die Grüße von Feri Finn und Margit Huber übermitteln, die leider nicht anwesend sein konnten und der Versammlung einen guten Verlauf wünschten. Georg Messner erklärte, dass in die neu erstellten Beitrittserklärungen zur BKG ein weiteres Datenfeld hinzugekommen sei, nämlich der Eintrag des Geburtsdatums, um den Jubilaren ab 70 Jahren gratulieren zu können und um bei runden und halbrunden Geburtstagen noch älterer Mitglieder diese persönlich zu beglückwünschen. Anträge zur Mitgliederversammlung seien keine eingereicht worden.

Der 2. Vorsitzende Franz Huber bat die Anwesenden sich für die Totenehrung von den Plätzen zu erheben zum stillen und ehrenvollen Gedenken an unsere 97 Landsleute, die in den vergangenen 3 Jahren in die Ewigkeit abgerufen wurden. Abschließend sprach er dazu die Worte "Was im Gedächtnis weiterlebt ist nicht tot, es ist nur fern. Tot ist nur, was vergessen ist."

Als 3. Tagesordnungspunkt erfolgte der Bericht des Vorsitzenden Georg Messner. Er stellte im Rückblick die wichtigsten Ereignisse seit der letzten Mitgliederversammlung vom 13. März 1999 dar, so das gelungene 10-jährige Jubiläum der Patenschaft zwischen der Stadt Neckarsulm und der Budakesser Gemeinschaft in Verbindung mit dem Kirchweihfest vom 12. September 1999. Der Vorschlag von Herrn Anton Deberle, die Patenschaft für einen Friedensbaum im Friedenspark zwischen Budaörs und Budakeszi zu übernehmen, konnte im November 1999 verwirklicht werden. Am 11. Januar 2000 hatte Georg Messner die Freude, Frau Maria Ries geb. Eigner im Altenheim in Angelbachtal zu besuchen und zum 95. Geburtstag zu gratulieren. Einen Teilerfolg erzielte der 1. Vorsitzende bei seinem Gespräch mit Neckarsulms OB Volker Blust, der der BKG jeweils jeden ersten Mittwoch eines Monats den Gemeinschaftsraum im Haus der Vereine zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung stellt. Die Suche nach einem Raum zur Einrichtung einer Heimatstube brachte bisher kein Ergebnis. Auf dem Marktstraßenfest am 17. und 18. Juli 2000 in Neckarsulm repräsentierte die BKG mit einer kleinen Ausstellung ihre alte Heimatgemeinde Budakeszi. Dank der Familien Josef Ederle, Hans Müller, Andreas Preiszler und Josef Preissler, die heimatliche Backwaren aus Budakeszi mitbrachten, konnten die Besucher mit diesen Leckereien verwöhnt werden. Zu den Feierlichkeiten vom 18. - 20. August 2000 zur Stadterhebung Budakeszis überbrachten Anton Deberle, Rosina Schmalzhaf und Hans Fritz die Glückwünsche der BKG und ein Bild des 1922 in Budakeszi geborenen und aufgewachsenen Künstlers Josef de Ponte mit dem Titel: Der Erste hatte den Tod, der Zweite die Not, erst der Dritte hatte das Brot. Persönlich gratulierte Georg Messner dem Patenonkel der BKG, Herrn OB Volker Blust zu seiner Wiederwahl am 30. Juli 2000. Um einen Eindruck eines ungarndeutschen Heimatmuseums zu gewinnen, besuchten OB Blust, Amtsrat Bernd Müller, Franz Huber, Anton Deberle und der 1. Vorsitzende am 13. Februar 2001 das Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld. OB Blust staunte über das Ausmaß der zusammengetragenen Schätze. Einen erlebnisreichen Tag verbrachten Vorstandschaft und Mitarbeiter der Ahnenforschung am 16. Februar 2001 im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen.

Am 15. März 2001 wurde Herrn Anton Deberle in Budakeszi die Budakeszier Gedenkplakette überreicht. Deberle stiftete das Preisgeld dem dortigen Traditionsbewahrungsverein und stockte den Betrag zur Anschaffung einer Vereinsfahne auf. Die Kosten der Fahnenschleife übernahm Georg Messner. Fahne und Schleife konnten am 19. August 2001 bei den Einweihungsfeierlichkeiten zum Milleniumsdenkmal zu Ehren des Hl. Stefan, seiner Frau Gisela und dem Sohn Emmerich überreicht werden. Beim Kirchweihfest am 16. September 2001, das durch die Ereignisse des 11. Septembers in New York überschattet wurde, unterzeichneten OB Volker Blust, Bürgermeister Szemereki, die Vorsitzende des Traditionsbewahrungsvereines Frau Maria Kerekes-Feßler und der 1. Vorsitzende der BKG Georg Messner die Gründungsurkunde zur Zusammenarbeit auf Vereinsebene. Die feierliche Besiegelung des Vertrages umrahmte das Hornbläser-Trio.

Zum Abschluss seines Berichtes gab Georg Messner Zahlen für die Statistik bekannt. So gab es in den drei Jahren 24 Vorstandssitzungen, 3 Sondersitzungen und 3 Jahresabschlussfeiern bei Familie Jerzsabek in Menzingen.

Der Kassier Jakob Holl erläuterte danach im Kassenbericht sämtliche Einnahmen und Ausgaben der BKG. Josef Ederle bescheinigte, dass der Kassier bei der Kassenprüfung durch Andreas Preiszler und durch ihn das Kassenbuch, alle Belege, das Bank- sowie das Sparkonto vorlegte. Es erfolgte die sachliche und rechnerische Prüfung. Ederle und Preiszler stellten eine korrekte Kassenführung fest und Ederle konnte der Versammlung die Empfehlung erteilen, den Kassier zu entlasten.

Für die Durchführung des Tagesordnungspunkt 5. "Entlastung der Vorstandschaft" wurde Anton Holl vorgeschlagen. Er beantragte diese, und die Mitglieder der BKG entlasteten einstimmig. Anton Holl dankte Georg Messner für seine unermüdliche Tätigkeit als 1. Vorsitzender. Er sprach dem 2. Vorsitzenden Franz Huber Dank aus, der sich mit Rat und Tat für die BKG einsetzte. Schließlich gebührte ein Dankeschön der Schriftführerin Irma Kreisz, dem Kassier Jakob Holl, den Kassenprüfern und der gesamten Vorstandschaft. Georg Messner bedankte sich bei den Mitgliedern für die Entlastung.

Zum Tagesordnungspunkt 6. "Neuwahlen" beantragte Franz Huber die Erweiterung der Vorstandschaft in Form von zwei neuen Ämtern, nämlich das des/der Ahnenforschungsreferent/en/in und des/der Pressereferent/en/in um in Zukunft noch effektiver arbeiten zu können. Die jeweils vorgeschlagenen Personen wurden per Akklamation einstimmig gewählt. Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender:                                    Franz Huber

2. stellvertr. Vorsitzender:                     Josef Pable

3. Schriftführerin:                                 Irma Kreisz

4. Kassier:                                           Josef Hoffer

5. 1. Kulturreferent:                              Hans Leyrer

6. 2. Kulturreferent:                              Martin Hofher

7. Schatzmeisterin:                               Elmira Schmidt

8. Familienforschungsreferent:              Gustav Esterle

9. Pressereferentin:                              Rosina Schmalzhaf

1  10. 6 Beisitzer/innen:                            Josef Frank, Andreas Fruh, 

                                                             Maria Geszler, Birgit Huber,

                                                              Anton Lakos, Michael Teuchmann

1111. 2 Kassenprüfer:                             Josef Ederle und Andreas Preiszler

 

Auf Befragen nahm jedes gewählte Vorstandsmitglied das Amt an.

Der neue Vorsitzende Franz Huber dankte den drei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Georg Messner, Jakob Holl und Anton Deberle für ihre jahrelange, ja jahrzehntelange engagierte Arbeit und überreichte als Zeichen der äußeren Anerkennung je ein Weinpräsent. Eingerahmt in das diesjährige Kirchweihfest soll die Würdigung der Verdienste der einzelnen um die Budakesser Gemeinschaft erfolgen. Mit bewegenden Worten bedankte sich Jakob Holl und gab der neuen Vorstandschaft auf den Weg, dass die Liebe zur alten Heimat und zu den Menschen in der Budakesser Gemeinschaft und in Budakeszi Herzenssache sein und bleiben solle. Anton Deberle würdigte den Einsatz und die Arbeit von Georg Messner und dankte allen neu gewählten Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft in der BKG mitzuarbeiten. Maria Bresch schilderte ihre Beweggründe zum Schreiben ihrer Erinnerungen an daheim aus ihrer Kindheit und Jugend. Anton Holl schlug einen gemeinsamen Besuch des Zentralmuseums der Ungarndeutschen in Ulm vor. Offiziell endete die harmonische Mitgliederversammlung um 16:30 Uhr.  

Rosina Schmalzhaf

Pressereferentin

 

                                                  

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