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Die Budakesser Gemeinschaft lud ein
Am 3. April tagte die Hauptversammlung Seit Wochen erleben wir in Deutschland, ja in ganz Europa, herrlichen Sonnenschein. So waren beste Voraussetzungen für unsere Budakesser Landsleute geschaffen, der Einladung der Budakesser Gemeinschaft Folge zu leisten und am 3. April zur Hauptversammlung mit anschließendem Seniorennachmittag, im Kolpingsaal des Kolpinghauses Neckarsulm, ihrer Wudigeßer Zugehörigkeit Ausdruck zu verleihen. Nachdem die Landsleute ihr herzlichstes Servus ausgetauscht hatten, eröffnete der Vorsitzende Franz Huber, kurz nach 13:00 Uhr, die Hauptversammlung und begrüßte aufs Herzlichste alle Anwesenden, insbesondere die Ehrenmitglieder Irma Kreisz, Jakob Holl und Anton Deberle, die Kassenprüfer Andreas Preiszler und Josef Ederle sowie die Mitglieder und Gäste. Nahtlos erfolgte der Übergang zu Tagesordnungspunkt 2.) Totenehrung, die durch den stellvertr. Vorsitzenden Josef Pable vorgenommen wurde, der die Versammlung bat, sich zu Ehren unserer von der letzten Hauptversammlung vom 12. April 2008 bis zur heutigen Generalversammlung verstorbenen 99 Mitglieder, darunter unser am 26.10.2010 entschlafenes Ehrenmitglied, früherer Vorsitzender und führender Mitstreiter unserer Budakesser Gemeinschaft, Georg Messner, zu erheben. Wiederum fugenlos erfolgte der Übergang zum Tagesordnungspunkt 3.) Berichte des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter, die, mit a). Vorsitzender, starteten. Franz Huber führte aus: „Eine Wahlperiode geht zu Ende. Es waren 3 Jahre mit vielen Höhen, Tiefen und einigen Turbulenzen. Doch die negativen Dinge sollte man abhaken und vergessen. Was bleibt ist eine erfolgreiche Arbeit mit meiner Vorstandschaft, eine Arbeit, die wir mit Spaß und Freude für die Budakesser Gemeinschaft geleistet haben. Wir, die Vorstandschaft, haben uns am 12.04.2008 bei unserer Hauptversammlung hier im Kolpinghaus dieser Herausforderung gestellt, und ich gebe Ihnen nun einen Abriss unserer Arbeit.“ Huber betonte, dass traditionell, also sowohl in der Vergangenheit, der Gegenwart als auch in der Zukunft, die Kirchweihtreffen im Mittelpunkt der jährlichen Veranstaltungen der Budakesser Gemeinschaft stehen und zitierte aus einem Pressebericht vom 15.09.2008: „Seit 20 Jahren ist die Patenstadt Neckarsulm Veranstaltungsort für das traditionelle Kirchweihtreffen der Budakesser Gemeinschaft. Das Jubiläumstreffen der Ungarndeutschen am vergangenen Wochenende in der Ballei war für Volker Blust gleichzeitig das letzte, an dem er in seiner Funktion als Oberbürgermeister teilnahm. Da er Ende Oktober in den Ruhestand tritt, begrüßte Volker Blust ein letztes Mal als "Patenonkel" rund 200 Landsleute aus der früheren deutschen Großgemeinde Wudigeß, dem heutigen Budakeszi, und den Nachbargemeinden im Ofener Bergland. Den Budakessern bleibt Volker Blust aber in besonderer Weise verbunden: In Anerkennung seiner Verdienste wurde der scheidende Oberbürgermeister zum Ehrenmitglied der Budakesser Gemeinschaft ernannt. …“ Da Pater Dr. Thomas Gerhard Ring im Juli 2009 verstarb, erinnerte Huber daran, dass der Kiritog 2008 für „unseren lieben Tommi“ der letzte war. 2009 feierte die Budakesser Gemeinschaft ihr 63. Kirchweihtreffen verbunden mit 20 Jahre Patenschaft mit der Stadt Neckarsulm. Und auch hierüber berichtete die Presse positiv. Ein Teil des Zitates lautet: „Vorsitzender Huber bedankte sich für die fruchtbare Patenschaft, die die Stadt Neckarsulm schon seit 20 Jahren pflegt. Es gab etliche gemeinsame Treffen in Ungarn, bei denen auch die Einheimischen die herzliche Freundschaft der Budakesser kennenlernten. Diese Aufgeschlossenheit erleichtert die intensiven Beziehungen, die unter Oberbürgermeister Volker Blust 1993 in eine Städtepartnerschaft mündeten. Der stellvertretende Bürgermeister Herbert Emerich unterstrich die positiven Erfahrungen, die er selbst und natürlich auch der neue Verwaltungschef Joachim Scholz in Ungarn gemacht hätten. Die Tatsache, dass in Budakeszi immer noch viele Bürger sehr gut deutsch sprechen, erleichtert die partnerschaftlichen Beziehungen und der Beitrag Ungarns bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs belegt das besondere Verhältnis der Deutschen und Ungarn.“ 2010 war das erste Kirchweihtreffen mit dem neuen Patenonkel, Oberbürgermeister Joachim Scholz. Dieses Kirchweihtreffen war eines der schlecht besuchtesten der letzten Jahre, da nur ca. 100 Landsleute anwesend waren, entgegen den sonst immer 200 bis 250 präsenten Personen. Die Frage drängt sich auf und wird zu klären sein: „Ist die Musik zu laut?“ Huber informierte, dass die Stadt Neckarsulm mitteilte, dass sie leider noch nicht über geeignete Räumlichkeiten bezüglich einer Heimatstube verfügt, jedoch nach wie vor bestrebt ist, das Raumproblem zu lösen und Abhilfe zu schaffen. Huber betonte, dass sich die neue Vorstandschaft diesen Tatsachen stellen und prüfen müsse, ob es überhaupt noch Sinn macht, eine Heimatstube einzurichten. Zum Schluss seines Berichtes sagte Huber, dass er sich zur Wiederwahl stellen werde, doch aus bestimmten Gründen werden Vorstandsmitglieder ausscheiden und richtete an die Versammlung seine Bitte, ein Amt in der Vorstandschaft zu übernehmen, dabei sicherte er zu: „Wir freuen uns auf neue Mitarbeiter.“ Weiter gab Huber bekannt, dass es am 3. Oktober 2010 in Ungarn Kommunalwahlen gab, Bürgermeister Tagai sich nicht mehr zur Wahl stellte, und Budakeszi jetzt eine Bürgermeisterin hat, und es auch im Deutschen Stadtrat neue, noch unbekannte jüngere Gesichter gibt. So teilte hierzu der Vorsitzende Schrotti János u. a. mit: „Die neue Deutsche Selbstverwaltung genießt erfreulicherweise starke Unterstützung sowohl von der Seite der Bürger, als auch von der Seite der Budakesser Unternehmer. Unsere Zusammenarbeit mit dem Stadtrat ist reibungslos und hat sich soweit als erfolgreich erwiesen.“ Franz Huber führte weiter aus, dass ja in Neckarsulm mit dem neuen Leiter des Haupt- und Personalamtes Andreas Eschbach und Oberbürgermeister Joachim Scholz gleichfalls jüngere Leute das Sagen im Rathaus haben, und sich die Vorstandschaft der Budakesser Gemeinschaft insofern verändern wird, weil von der Erlebnisgeneration der Vertriebenen niemand mehr in der Vorstandschaft sein wird. Die Budakesser Gemeinschaft muss die Kontaktaufnahme und die Beziehungen zu Budakeszi und Neckarsulm weiter ausbauen und vertiefen, denn nur so kann eine gute Zusammenarbeit gewährleistet werden. Wir wachsen in ein Zeitalter hinein, in das Heimat und Vertreibung einen anderen Stellenwert haben, als bei unserer Erlebnisgeneration, den Budakesser Vertriebenen. Huber bedankte sich bei „seiner“ Vorstandschaft für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Es waren 16 Vorstandssitzungen und unzählige Termine wahr zu nehmen, darunter Veranstaltungen: wie Landesschwabenbälle, Bundesschwabenbälle, Kulturtagungen, Kirchweihtreffen benachbarter Ortsgemeinschaften, aber auch Arbeitskreise, wie beim Familienforschungsteam relevant. Er dankte allen für die geleistete Arbeit bei unseren Kirchweih- und Seniorentreffen, den Ganzhornfesten, Weihnachtsfeiern und Kulturfahrten nach Budakeszi. Huber sprach allen Helfern, die nicht in der Vorstandschaft sind, ganz besonderen Dank aus, da sie im hohen Maße zum Gelingen der Arbeit unserer Budakesser Gemeinschaft beigetragen haben. Den scheidenden Vorstandsmitgliedern, nämlich dem stellvertr. Vorsitzenden Josef Pable und dem/der Beisitzer/in Anton sowie Theresia Lakos wünschte er alles Gute für deren weiteren Lebensabschnitt. Zügig erfolgten die nächsten Tagesordnungspunkte 3.) b.) und c.), nämlich die Berichte des Familienforschungsreferenten Gustav Esterle und der Pressereferentin Rosina Schmalzhaf sowie der Tagesordnungspunkt 4.) Rechnungsbericht a.) des Kassier, Martin Hofher, und b.) der Kassenprüfer, Andreas Preiszler und Josef Ederle. Zu Punkt 5.) Entlastung der Vorstandschaft stellte Andreas Preiszler den Antrag zur Entlastung der Vorstandschaft bei späterer Entlastung der Kasse, der einstimmig angenommen wurde. Die einstimmige Entlastung erfolgte gemäß dem angenommenen Antrag. Die Punkte 6.) und 7.) ergaben eine Satzungsänderung, die in der Juli-Ausgabe der Unseren Post ausführlich detailliert wird, und Neuwahlen. Als Wahlleiter wurde Andreas Preiszler vorgeschlagen, der die Wahl des Vorsitzenden durchführte und das Ergebnis: Franz Huber, einstimmig wiedergewählt, bekanntgab. Nach Annahme der Wahl konnte der alte/neue Vorsitzende die weiteren Wahlen fortführen. Neu in den Vorstand wurden berufen: die Kulturreferentin Maria Bechtold und die beiden Beisitzerinnen Annemarie Bender und Franziska Hopfner. Angela Gorzawski, die frühere Kulturreferentin, wurde für das Amt des/der stellvertr. Vorsitzenden erwählt. Alle Gewählten nahmen ihre Ämter an und alle Wahlen erfolgten einstimmig. Vorsitzender Franz Huber bedankte sich herzlichst bei allen, die sich zur Wahl bereit erklärten, insbesondere bei den neu hinzugekommenen Vorstandsmitgliedern. Er bedauerte das Ausscheiden der bisher ein Amt Bekleidenden, bekundete seinen Dank für ihr langjähriges Schaffen, ihren stets unermüdlichen Einsatz und ihr hervorragendes Engagement für die Budakesser Gemeinschaft und übergab als kleines Zeichen der Anerkennung und Verbundenheit je ein Präsent. Zu Punkt 8.) Anträge war Nichts eingegangen. Und bei Punkt 9.) Verschiedenes fragte unser Landsmann Karl Jerzsabek an, ob es möglich wäre, eine Liste Namen, Fotos und Amtsbeschreibungen des neuen Gesamtvorstands zu erhalten? Diese Anfrage wird von der Vorstandschaft geprüft und entschieden. Der Vorsitzende bedankte sich nochmals bei allen anwesenden Landsleuten, beendete die Hauptversammlung und wünschte zum anschließenden Seniorentreffen gute Unterhaltung und kräftigen Gaumenschmaus bei aromatischem Kaffee und leckerem Kuchen.
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