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Franz Huber mit Team erneut gewählt Die Budakesser
Gemeinschaft wird „e. V.“ Obwohl das Wetter am 7. Mai 2005 sich wiederum nicht einladend präsentierte, und es den ganzen Tag regnete, konnte der graue Himmel unsere Landsleute nicht verschrecken und eine stattliche Zahl folgte der Einladung der Vorstandschaft der Budakesser Gemeinschaft zur Mitgliederversammlung mit Seniorentreffen. Selbst die weiten Wege aus dem hessischen Gießen und Laupheim bei Ulm nach Neckarsulm wurden nicht gescheut. So konnte der Vorsitzende Franz Huber kurz nach 13:30 Uhr die Anwesenden recht herzlich begrüßen und feststellen, dass keine Anträge zur Mitgliederversammlung eingereicht wurden. Danach gab er das Wort zum Gedenken an die seit der letzten Generalversammlung verstorbenen 91 Landsleute seinem Stellvertreter Josef Pable, der alle unsere Toten in die Bitte aufnahm, im Frieden die Vollendung in der ewigen Heimat zu finden. Franz Huber dankte allen älteren Vorstandsmitgliedern, die zum richtigen Zeitpunkt im März 2002 von ihren Ämtern losgelassen haben, um den wichtigen Generationswechsel zu vollziehen und den Fortbestand der Budakesser Gemeinschaft zu sichern und um für viele Heimatortsgemeinschaften ein nachahmenswertes Zeichen zu setzen. Selbst in Budakeszi wurde der Wechsel der Generationen mit Wohlwollen registriert. Der damalige Bürgermeister Szemereki schrieb in seinem Brief vom 2. Mai 2002: „Nach der traditionsschaffenden und bewahrenden Arbeit und Tätigkeit von Johann Fritz, Anton Deberle und Georg Messner ist es aus der Hinsicht und Zukunft der Budakesser Gemeinschaft sehr wichtig, dass auch die jüngeren Leute die Sache der in Deutschland lebenden Budakesser in ähnlicher Weise für ihre eigene Sache fühlen, dass sie ihre Verbindungen pflegen und verstärken, dass die neue Generation mit gleicher Berufung diese Arbeit fortsetze.“ Franz Huber hat sich mit seinem Team dieser Herausforderung gestellt und ließ die einzelnen Ereignisse Revue passieren: 20. April Seniorentreffen in der Ballei in Neckarsulm 22. September Kirchweihtreffen in Neckarsulm 03. Oktober Fahrt ins Donauschwäbische Zentralmuseum nach Ulm 20. Oktober Farkas Gyula wird Bürgermeister der Stadt Budakeszi 26. Oktober 25 Budakesser besuchen die Ausstellung "Kunst - auch am Bau" der Stadt Schwaigern anlässlich des 80. Geburtstages unseres Landsmannes, des Malers und Bildhauers Josef de Ponte 14. Dezember Jahresabschlussessen - Sautanzessen bei Familie Jerzsabek in Kraichtal-Menzingen im Jahre 2003: 01. Januar seit Ende Dezember 2002 ist die Budakesser Gemeinschaft im Internet 06. März im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm verleiht Bürgermeister Farkas im Rahmen der Ausstellungseröffnung "Josef de Pontes Bildwerke" die Ehrenbürgerschaft der Stadt Budakeszi an Josef de Ponte. Dem Künstler wird diese Auszeichnung in Anerkennung seiner großen Verdienste um die Stadt Budakeszi für seine Arbeit im künstlerischen Bereich und als Botschafter für die Kultur der Ungarndeutschen aus Budakeszi und ganz Ungarn verliehen. Die Budakesser Gemeinschaft wird von einer Delegation aus 12 Landsleuten und dem Vorsitzenden Franz Huber mit Gattin repräsentiert. 12. April Seniorentreffen - erstmalig im Kolpinghaus in Neckarsulm, da wir hier die Möglichkeit haben, unsere Senioren mit selbstgebackenen Kuchen der Budakesserinnen zu verwöhnen 12. Aug. – 21. Aug. erstmals gemeinsame Busreise der Budakesser Gemeinschaft zu den Familientagen nach Budakeszi – 50 Budakesser Landsleute lassen es sich nicht nehmen in unsere alte Heimat Wudigeß zu reisen 12. September nach jahrelanger intensivster Arbeit ist das Bresch-Buch „Einblick in tiefverwurzelte Traditionen“ in einer Auflage von 250 Stück erschienen – Kosten 3.780 € 14. September Kirchweihtreffen in Neckarsulm unter Anwesenheit von Bürgermeister Farkas Gyula und 3 Delegationsmitgliedern 18. Oktober Feierstunde in der Ballei Neckarsulm anlässlich der 40-jährigen Partnerschaft Neckarsulm - Bordighera/Italien mit einer Delegation aus Budakeszi und dem Vorsitzenden der Budakesser Gemeinschaft mit Gattin aufgrund einer Einladung der Stadt Neckarsulm 13. Dezember Jahresabschlussessen - Sautanzessen bei Familie Jerzsabek in Kraichtal-Menzingen im Jahre 2004: 16. Januar Besuch des Landesschwabenballs in Ulm durch den Vorsitzenden mit Gattin 03. April Seniorentreffen im Kolpinghaus in Neckarsulm 30. April – 03. Mai EU-Feierlichkeiten in Budakeszi, Teilnahme des Vorsitzenden, Franz Huber und seines Stellvertreters, Josef Pable mit Ehefrauen aufgrund einer Einladung. Am 1. Mai gab es im Kulturhaus einen Empfang für alle Delegationen, Vereine und geladenen Bürgern, bei dem verdiente Stadträte und Bürger mit dem EU-Ring und der EU-Urkunde ausgezeichnet wurden. Franz Huber hielt eine Rede, die beachtliche Resonanz fand. 09. Mai erstmalige Busfahrt von 21 Landsleuten zum Bundesschwabenball nach Gerlingen 5. Aug. – 12. Aug. 2. Omnibusreise nach Budakeszi, dieses Mal zum traditionsreichen Kiritog 4. – 6. September Ganzhornfest in Neckarsulm. Erstmalig beteiligte sich die Budakesser Gemeinschaft mit Kesselgulasch und Budakeszier Weinen an diesem Straßenfest, das finanziell zwar keinen Erfolg, dafür umso mehr Sympathien durch das Mitmachen, sehen und gesehen werden, brachte, vor allem weil Bürgermeister Farkas für den Neckarsulmer OB Blust und die Stadträte an unserem Stand ein Hühnerpaprikasch kochte. 20. September Kiritog in Neckarsulm – aus Budakeszi waren Bürgermeister Farkas mit einer Delegation, Mitglieder des Traditionsbewahrungsvereins und der Frauenchor zu Besuch 30. Oktober Hauptversammlung der LDU in Gerlingen - delegiert: Franz Huber, Josef Pable und Josef Hoffer 06. November Kulturtagung in Gerlingen – Teilnahme: Franz und Birgit Huber 18. Dezember Jahresabschlussessen - Sautanzessen bei Familie Jerzsabek in Kraichtal-Menzingen im Jahre 2005 15. Januar Landesschwabenball in Ulm – Teilnehmer: Franz Huber und Ehefrau 05. Februar Besuch des Schwabenballs in Backnang mit 21 Budakessern 19. März Einladung zur Lichtermesse – Gedenkgottesdienst zur Vertreibung in Budakeszi – Teilnehmer: Franz Huber sen. 23. April Busfahrt mit 25 Budakessern zum Bundesschwabenball nach Gerlingen Franz Huber bedankte sich recht herzlich bei allen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und stellte fest, dass die Senioren- und Kirchweihtreffen überdurchschnittlich gut besucht und äußerst erfolgreich waren. Gerne haben unsere Landsleute den angebotenen Ausflug nach Ulm und die beiden Fahrten nach Budakeszi angenommen. Richtig und wichtig war der Einsatz der Pressereferentin, um in der Öffentlichkeit mit den Berichten in der „Unseren Post“ wahrgenommen zu werden und im Internet präsent zu sein. Das „Bresch-Buch“ konnte nach jahrelanger Arbeit unter Leitung von Anton Deberle fertiggestellt werden. Die Beziehungen nach Budakeszi, sei es zur Stadtverwaltung mit Herrn Bürgermeister Farkas, zur Minderheitenselbstverwaltung, zum Traditionsbewahrungsverein, zum Verschönerungsverein und vielen anderen konnten weiter ausgebaut werden und befinden sich auf einem hohen Niveau. Die Kontakte zur Stadtverwaltung Neckarsulm mit Herrn OB Blust und Herrn Stadtdirektor Müller könnten nicht besser sein. Neben all dem Positiven gibt es aber auch Negatives. Rückschläge müssen aufgearbeitet und verkraftet werden. Franz Huber verlas einen Brief des OB Blust, der detailliert die Schritte zur Heimatstube für die Budakesser Gemeinschaft aufzeigte und die Gründe darlegte, die dazu führten, den Plan nicht verwirklichen zu können. Unsere Arbeit mit der Stadt Neckarsulm und Herrn OB Blust werden wir auch ohne die Heimatstube im positiven Sinn fortführen. Franz Huber bedauerte den Tod unseres Ehrenmitglieds Franz Jerzsabek, der am 23. Januar d. J. verstarb und würdigte seine großen Verdienste um die Budakesser Gemeinschaft. Es folgte der Bericht des Familienforschungsreferenten, Gustav Esterle, der ausführlich über die Arbeiten und über den Stand der Auswertungen der Kirchenbücher sowie über das Team der Familienforschung informierte. Die Pressereferentin, Rosina Schmalzhaf, stellte ihre Arbeit vor und dankte ihren beiden fleißigsten Informanten der Familiennachrichten Anton Deberle und Anton Holl stellvertretend für alle. Als 4. Tagesordnungspunkt folgte der umfassende Bericht des Kassiers, Josef Hoffer, der eine geordnete Finanzlage aufzeigte. Josef Hoffer bat die Mitglieder nochmals für die Restaurierung des Friedhofskreuzes in Budakeszi zu spenden. Für die beiden Kassenprüfer, Josef Ederle und Andreas Preiszler, bestätigte dieser die sachliche und rechnerische Prüfung der Kasse. Ederle und Preiszler stellten eine korrekte Kassenführung fest und Preiszler konnte der Versammlung die Empfehlung erteilen, den Kassier und die gesamte Vorstandschaft zu entlasten, die einstimmig erfolgte. Da der Familienforschungsreferent und die Pressereferentin bisher kommissarisch tätig waren, beantragte der Vorsitzende, die Satzung um die Ämter des Familienforschungs- und des Pressereferenten zu erweitern und dafür die Vorstandschaft um zwei auf vier Beisitzer zu reduzieren, da die Beisitzer Josef Frank und Michael Teuchmann nicht mehr kandidieren wollten. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Per Akklamation wurde die neue Vorstandschaft auf drei Jahre wieder gewählt: a) Vorsitzender: Franz Huber b) stellvertr. Vorsitzender: Josef Pable c) Schriftführerin: Irma Kreisz d) Kassier: Josef Hoffer e) 1. Kulturreferent: Hans Leyrer f) 2. Kulturreferent: Martin Hofher g) Schatzmeisterin: Elmira Schmidt h) Familienforschungsreferent: Gustav Esterle i) Pressereferentin: Rosina Schmalzhaf j) 4 Beisitzer/innen: Andreas Fruh, Maria Geszler, Birgit Huber, Anton Lakos k) 2 Kassenprüfer: Josef Ederle und Andreas Preiszler Tagesordnungspunkt 7. enthielt die Satzungsänderung. Franz Huber beantragte die Aufnahme der Budakesser Gemeinschaft ins Vereinsregister. Auf Nachfrage nach dem Warum, erläuterte das Neumitglied, Thomas Bechtold, die Vorteile der zeitgemäßen Vereinsführung als e.V. Danach wurde die Satzungsänderung mit einer Enthaltung angenommen. Unter Verschiedenes dankte Jakob Holl der Vorstandschaft für ihre erfolgreiche Arbeit und wünschte für die Zukunft weiteres gutes Gelingen. Anträge wurden keine gestellt, so dass der Vorsitzende die harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung um 15:00 Uhr abschließen konnte und zum Seniorentreffen mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen der Budakesserinnen, regem Austausch durch Gespräch und Gesang überleitete. Unser Landsmann, Hans Müller, reichte durch die Reihen eine Mappe mit Fotos vom Gedenkgottesdienst zur Vertreibung in Budakeszi mit der Möglichkeit, sich per Unterschrift auf einem Blatt für das Erinnern und Nichtvergessen des Geschehens vor fast 60 Jahren bei den Initiatoren der Lichtermesse zu bedanken. Die Vorstandschaft der Budakesser Gemeinschaft dankt allen Anwesenden. Rosina Schmalzhaf
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