Budakesser Gemeinschaft Amtliches Gemeindesiegel Budakeszi 1724

                                    

 im Verband der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn e. V.                                                                 

        Die Budakesser Gemeinschaft stellt Ihnen 

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1724

                          wir über uns   damals in Budakeszi   heute in Budakeszi

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                                                   Kommunalwahlen am 3. Oktober 2010 

                                         Kommunalwahlen am 1. Oktober 2006

                                                   Kommunalwahlen am 20.Oktober 2002

          

 

 auch im 63. Jahr wurde in Budakeszi der Vertreibung gedacht

                                                   

 Programm zu den Gedenkveranstaltungen in Budakeszi

   

 Die Gedenkfeierlichkeiten in Budakeszi zu 60 Jahre Vertreibung  vom 16. März 2006  - 19. März 2006

 

 2006 - 60 Jahre Vertreibung aus Ungarn - aus Budakeszi

 

                             für Ihre Spendenbereitschaft zur Aktion

                                                                                   "Restaurierung des Friedhofskreuzes in 

                                                                                    Budakeszi"

                     

         Im Friedhof Budakeszi - das restaurierte Friedhofskreuz                                            Rede unseres Vorsitzenden, Franz Huber, zur Einweihung des

                                                                     restaurierten Friedhofskreuzes in Budakeszi an Allerheiligen,

                                                                     1. November 2005

 

                                                                     

                                                                     Dokumentation über die erfolgte Restaurierung des Kreuzes

 

 Fotos: Schleer Pálné, Erzébetnéni  ? Oktober 2010            das restaurierte Friedhofskreuz aus dem Jahre 1782

                                                                                       die Gedenktafel

 

 

 

 

 

 

                                                                    Franz Huber bei seiner Rede

                                                                    die Gemeinde bei der Kreuzeinweihung

               

 

    Lichtermesse am 19. März 2005 in Budakeszi

 

 

                                   Ungarn - seit 1. Mai 2004 Mitglied in der EU 

                                   "Für die Großeltern brach eine Welt zusammen"

                                            

 

Familientage im August 2005 in Budakeszi

Familientage im August 2003 in Budakeszi

 Familientage im August 2002 in Budakeszi 

 

Kirchweih 2004 in Budakeszi

 

  Publikationen 

 

     Auszeichnung für Nagy Starcz Teréz

 

 

Blumenteppich - bei der Filmbearbeitung durch Andreas Ritter farbig unterlegt       Fronleichnam

 

die Blumenteppiche in Budakeszi an Fronleichnam 1992

die Kapellen in Budakeszi an Fronleichnam 1992

 

 

                                       geliebte Heimat Budakeszi             

 

             Budakeszi  - wurde im Millenniumsjahr 2000 eine Stadt

                                                                                     Fotos

Im Millenniumsjahr 2000 erhielt unser geliebter Heimatort Budakeszi durch 

die ungarische Regierung eine hohe Auszeichnung. Budakeszi wurde zur Stadt erhoben.

Wir Vertriebenen und ihre Nachkommen können diese Freude gut nachempfinden, 

und die Budakesser Gemeinschaft, mit dem Ehrenvorsitzenden Hans Fritz, dem

damaligen 2. Kulturreferenten Anton Deberle und der heutigen Pressereferentin 

Rosina Schmalzhaf, geb. Mayer, nahmen als Delegation  an den Feierlichkeiten zur

Stadterhebung vom 18. bis zum 20. August 2000 in Budakeszi teil. Die Paten- und

Partnerstadt Neckarsulm war mit Oberbürgermeister Volker Blust, den Stadträten 

Herbert Emerich und Karl-Heinz Ulrich sowie Stadtverwaltungsdirektor Bernd Müller

vertreten.

Die Feierlichkeiten begannen mit Kranzniederlegungen am Millezentenariumsdenkmal. Es schloss sich ein Stehempfang im Kulturhaus an, und auf der Bühne im Kulturhaus-Garten gab es ein buntes Folkloreprogramm mit ungarischen Liedern und Tänzen.

Der Samstag war "Familientag", eingeleitet durch einen Kesselkochwettbewerb in der Parkanlage, bei dem deftiges Gulasch zubereitet wurde. Für die Kinder gab es vergnügliche Puppenspiele. Den ganzen Tag über konnten die herrlichen Kunstwerke der Volkshandwerker bewundert werden. Pünktlich um 12:OO Uhr war, ökumenisch ausgerichtet, die feierliche Brot- und Speisesegnung, und das Mittagessen im Freien begann.

Um 17:OO Uhr eröffneten Bürgermeister Szemereki und der Verein für Traditionsbewahrung eine liebevoll hergerichtete Ausstellung in zwei Räumen, die die Basis für ein Heimatmuseum der Ungarndeutschen bildet. Als Symbol für die wachsende Nähe pflanzte der Neckarsulmer Oberbürgermeister Volker Blust eine ungarische Eiche. Seine Kollegen aus den Partnerstädten: Delbrück-Westenholz (Deutschland), St. Margarethen a. d. Raab (Österreich), Csikszereda (Rumänien) und Beregdéda (Ukraine) griffen diese großartige Idee auf, und so stehen auf einem neu gestalteten Platz inmitten der Stadt von allen Partnerstädten Budakeszis Bäume zum Zeichen für Frieden, Freundschaft, Wachstum, Leben und Gedeihen. Am Abend überreichten die Bürgermeister der Partnerstädte und die Budakesser Gemeinschaft im Obergeschoss des Kulturhauses die Gastgeschenke. Die Budakesser Gemeinschaft überbrachte ein Bild des 1922 in Budakeszi geborenen und aufgewachsenen Künstlers Josef de Ponte mit dem Titel: Der Erste hatte den Tod, der Zweite die Not, erst der Dritte hatte das Brot.

Ein be- und verzauberndes Feuerwerk ließ Sterne in allen Farben vom Himmel regnen.

Am Sonntag, dem 20. August 2000, dem Namenstag des Heiligen Stephan und dem Nationalfeiertag der Ungarn, wurde zum Gottesdienst in die katholische und in die reformierte Kirche geladen. Dr. Németh Lászlo, der Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde, der am Nachmittag zum dritten Ehrenbürger Budakeszis ernannt wurde, begrüßte die deutschen Gäste in deutscher Sprache.

Nach dem Gottesdienst war die Einweihung des Sekler Tores, eines holzgeschnitzten Torbogens an der Busendhaltestelle. Am Nachmittag fand der offizielle Festakt der Stadterhebungsfeier im Innenhof des Rathauses statt. Die Justizministerin dr. Dávid Ibolya ging in ihrer Stadterhebungsrede auf die furchtbaren Ereignisse in der Nachkriegszeit in Budakeszi ein. Der stellvertretende Staatssekretär Lajtár József übergab den Stadtschlüssel. Bürgermeister Szemereki beleuchtete Vergangenheit und Zukunft Budakeszis. Eine bemerkenswerte Rede hielt die Stellvertreterin des Landesvorsitzenden der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung, Frau dr. Knáb Elisabeth, die ausdrücklich Akzente auf die Vertreibung und die Vertriebenen setzte. Oberbürgermeister Blust verdeutlichte den guten Weg den Neckarsulm und Budakeszi in ihrer seit sieben Jahren bestehenden Partnerschaft beschritten haben und weiterhin gehen werden, indem sie menschliche, kulturelle, sportliche und schulische Begegnungen förderten und pflegten und auf diese Weise das Wesen des anderen kennen und verstehen lernten und lernen. Die auf kommunaler Ebene funktionierenden Partnerschaften sind ein Garant für ein freies und demokratisches Europa.

Ein farbenprächtiger Festzug zum Kulturhaus folgte nach den Reden und Glückwünschen. Dort überreichte die Justizministerin Bürgermeister Szemereki die Millenniumsfahne der ungarischen Regierung. Ansprachen und Grußworte folgten. Ein Großteil der Rede von Frau Herczeg-Kóthy Maria im Namen der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung Budakeszis war der Vertreibung gewidmet. Gute Weiterentwicklung in freundschaftlicher und friedlicher Zusammenarbeit bestimmten den Inhalt der Grußworte der Budakesser Gemeinschaft, die Rosina Schmalzhaf in deutsch und Anton Deberle in ungarisch überbrachten.

Preise "Für ein geblümtes Budakeszi" erhielten eine stattliche Anzahl Männer und Frauen für vielfältigen und reichhaltigen Blumenschmuck in ihren Gärten.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten erklang in der röm. kath. Kirche in zwei Aufzügen und großartiger Besetzung Erkel Ferenc Oper "István Király" ("König Stephan") unter dem Dirigat von Mossóczy Vilmos. 

Als Fazit ist zu sagen: Es waren gelungene Tage, die keine Wünsche offen ließen, mit Feierlichkeiten, die einer Stadterhebung würdig waren, die so strahlend wie das Wetter waren.

 

Rosina Schmalzhaf

                                                    

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