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auch im 63. Jahr wurde in Budakeszi der Vertreibung gedacht
Programm zu den Gedenkveranstaltungen in Budakeszi
Die Gedenkfeierlichkeiten in Budakeszi zu 60 Jahre Vertreibung vom 16. März 2006 - 19. März 2006
2006 - 60 Jahre Vertreibung aus Ungarn - aus Budakeszi
"Restaurierung des Friedhofskreuzes in Budakeszi"
restaurierten Friedhofskreuzes in Budakeszi an Allerheiligen,
Dokumentation über die erfolgte Restaurierung des Kreuzes
Fotos: Schleer Pálné, Erzébetnéni ? Oktober 2010 das restaurierte Friedhofskreuz aus dem Jahre 1782
die Gemeinde bei der Kreuzeinweihung
Ungarn - seit 1. Mai 2004 Mitglied in der EU "Für die Großeltern brach eine Welt zusammen"
Familientage im August 2005 in Budakeszi Familientage im August 2003 in Budakeszi Familientage im August 2002 in Budakeszi
Auszeichnung für Nagy Starcz Teréz
die Blumenteppiche in Budakeszi an Fronleichnam 1992 die Kapellen in Budakeszi an Fronleichnam 1992
Budakeszi - wurde im Millenniumsjahr 2000 eine Stadt die ungarische Regierung eine hohe Auszeichnung. Budakeszi wurde zur Stadt erhoben. Wir Vertriebenen und ihre Nachkommen können diese Freude gut nachempfinden, und die Budakesser Gemeinschaft, mit dem Ehrenvorsitzenden Hans Fritz, dem damaligen 2. Kulturreferenten Anton Deberle und der heutigen Pressereferentin Rosina Schmalzhaf, geb. Mayer, nahmen als Delegation an den Feierlichkeiten zur Stadterhebung vom 18. bis zum 20. August 2000 in Budakeszi teil. Die Paten- und Partnerstadt Neckarsulm war mit Oberbürgermeister Volker Blust, den Stadträten Herbert Emerich und Karl-Heinz Ulrich sowie Stadtverwaltungsdirektor Bernd Müller vertreten. Die Feierlichkeiten begannen mit
Kranzniederlegungen am Millezentenariumsdenkmal. Es schloss sich ein
Stehempfang im Kulturhaus an, und auf der Bühne im Kulturhaus-Garten gab es ein
buntes Folkloreprogramm mit ungarischen Liedern und Tänzen. Der Samstag war "Familientag",
eingeleitet durch einen Kesselkochwettbewerb in der Parkanlage, bei dem deftiges
Gulasch zubereitet wurde. Für die Kinder gab es vergnügliche Puppenspiele. Den
ganzen Tag über konnten die herrlichen Kunstwerke der Volkshandwerker bewundert
werden. Pünktlich um 12:OO Uhr war, ökumenisch ausgerichtet, die feierliche
Brot- und Speisesegnung, und das Mittagessen im Freien begann. Um 17:OO Uhr eröffneten Bürgermeister Szemereki
und der Verein für Traditionsbewahrung eine liebevoll hergerichtete Ausstellung
in zwei Räumen, die die Basis für ein Heimatmuseum der Ungarndeutschen bildet.
Als Symbol für die wachsende Nähe pflanzte der Neckarsulmer Oberbürgermeister
Volker Blust eine ungarische Eiche. Seine Kollegen aus den Partnerstädten:
Delbrück-Westenholz (Deutschland), St. Margarethen a. d. Raab (Österreich),
Csikszereda (Rumänien) und Beregdéda (Ukraine) griffen diese großartige Idee
auf, und so stehen auf einem neu gestalteten Platz inmitten der Stadt von allen
Partnerstädten Budakeszis Bäume zum Zeichen für Frieden, Freundschaft,
Wachstum, Leben und Gedeihen. Am Abend überreichten die Bürgermeister der
Partnerstädte und die Budakesser Gemeinschaft im Obergeschoss des Kulturhauses
die Gastgeschenke. Die Budakesser Gemeinschaft überbrachte ein Bild des 1922 in
Budakeszi geborenen und aufgewachsenen Künstlers Josef de Ponte mit dem Titel:
Der Erste hatte den Tod, der Zweite die Not, erst der Dritte hatte das Brot. Ein be- und verzauberndes Feuerwerk ließ Sterne in allen Farben vom Himmel regnen. Am Sonntag, dem 20. August 2000, dem Namenstag des
Heiligen Stephan und dem Nationalfeiertag der Ungarn, wurde zum Gottesdienst in
die katholische und in die reformierte Kirche geladen. Dr. Németh Lászlo, der
Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde, der am Nachmittag zum dritten Ehrenbürger
Budakeszis ernannt wurde, begrüßte die deutschen Gäste in deutscher Sprache. Nach dem Gottesdienst war die Einweihung des Sekler
Tores, eines holzgeschnitzten Torbogens an der Busendhaltestelle. Am Nachmittag
fand der offizielle Festakt der Stadterhebungsfeier im Innenhof des Rathauses
statt. Die Justizministerin dr. Dávid Ibolya ging in ihrer Stadterhebungsrede
auf die furchtbaren Ereignisse in der Nachkriegszeit in Budakeszi ein. Der
stellvertretende Staatssekretär Lajtár József übergab den Stadtschlüssel. Bürgermeister
Szemereki beleuchtete Vergangenheit und Zukunft Budakeszis. Eine bemerkenswerte
Rede hielt die Stellvertreterin des Landesvorsitzenden der Deutschen
Minderheitenselbstverwaltung, Frau dr. Knáb Elisabeth, die ausdrücklich
Akzente auf die Vertreibung und die Vertriebenen setzte. Oberbürgermeister
Blust verdeutlichte den guten Weg den Neckarsulm und Budakeszi in ihrer seit
sieben Jahren bestehenden Partnerschaft beschritten haben und weiterhin gehen
werden, indem sie menschliche, kulturelle, sportliche und schulische Begegnungen
förderten und pflegten und auf diese Weise das Wesen des anderen kennen und
verstehen lernten und lernen. Die auf kommunaler Ebene funktionierenden
Partnerschaften sind ein Garant für ein freies und demokratisches Europa. Ein farbenprächtiger Festzug zum Kulturhaus folgte
nach den Reden und Glückwünschen. Dort überreichte die Justizministerin Bürgermeister
Szemereki die Millenniumsfahne der ungarischen Regierung. Ansprachen und Grußworte
folgten. Ein Großteil der Rede von Frau Herczeg-Kóthy Maria im Namen der
Deutschen Minderheitenselbstverwaltung Budakeszis war der Vertreibung gewidmet.
Gute Weiterentwicklung in freundschaftlicher und friedlicher Zusammenarbeit
bestimmten den Inhalt der Grußworte der
Budakesser
Gemeinschaft, die Rosina
Schmalzhaf in deutsch und Anton Deberle in ungarisch überbrachten. Preise "Für ein geblümtes Budakeszi"
erhielten eine stattliche Anzahl Männer und Frauen für vielfältigen und
reichhaltigen Blumenschmuck in ihren Gärten. Zum Abschluss der Feierlichkeiten erklang in der röm. kath. Kirche in zwei Aufzügen und großartiger Besetzung Erkel Ferenc Oper "István Király" ("König Stephan") unter dem Dirigat von Mossóczy Vilmos. Als Fazit ist zu sagen: Es waren gelungene Tage,
die keine Wünsche offen ließen, mit Feierlichkeiten, die einer Stadterhebung würdig
waren, die so strahlend wie das Wetter waren. Rosina Schmalzhaf
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