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Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Pfarrer, sehr geehrter Herr Hidas, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Budakeszi,
Wir, die gekommen sind, haben ihr Erbe angetreten.
Unsere Ahnen haben es 1782 errichtet. Es ist das älteste Kreuz in unserem Friedhof. Der Zahn der Zeit hatte viele Wunden und Spuren an diesem steinernen Kunstwerk hinterlassen. Der Verschönerungsverein Budakeszi und die Budakesser Gemeinschaft machten es sich zur Aufgabe, das Kreuz restaurieren zu lassen. In seiner fast 250-jährigen Geschichte hat es Kriege und Vertreibung sowie manch anderes Leid überlebt und hat eine besondere Bedeutung in vielen Lebensfragen, wie Wachsen und Gedeihen, Leben und Sterben, Schuld und Sühne sowie Recht und Unrecht. Auf jeden Fall hat das Kreuz an dieser Stelle einen geschichtlichen, kulturellen, und religiösen Hintergrund, den wir mit der Restaurierung von neuem in das Bewusstsein bringen möchten. Die Restaurierung des Kreuzes und die Verschönerung des Platzes hier im Friedhof ist ein guter Anlass, eine Brücke des Friedens zu schlagen zwischen den einst hier lebenden Budakessern und den heutigen Bürgern dieser Stadt. Ich bedanke mich bei Herrn Pfarrer dr. Filó für die Wiedereinweihung des Kreuzes. Die Budakesser Gemeinschaft bedankt sich bei allen Spendern hier in Budakeszi sowie bei allen Landsleuten in Deutschland, die uns so großzügig unterstützt haben. Ich danke Herrn Hidas, dem Vorsitzenden des Verschönerungsvereins, der diese Idee von Anfang an mitgetragen und umgesetzt hat. Ich danke allen Mitgliedern des Vereins für ihre geleistete Arbeit. Ohne Sie, meine Damen und Herren, und das Zusammenwirken aller, die sich an diesem Projekt beteiligt haben, wäre es nicht möglich gewesen, diese Idee zu verwirklichen. Im christlichen Sinne ist das Kreuz nicht nur Ausdruck des Leidens, sondern vor allem Symbol der Hoffnung. Vertrauen wir auf diese Hoffnung. Ich wünsche uns und den kommenden Generationen die Kraft dazu. Ich danke von ganzem Herzen. Franz
Huber Vorsitzender
der Budakesser Gemeinschaft
1. November 2005
Fotos: Josef Pable
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