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In Deutschland und Europa, ja weltweit, erinnerten sich die Menschen am 8. Mai 2005 an das Ende des Zweiten Weltkrieges, an das Ende einer abscheulichen Gewaltherrschaft vor 60 Jahren. Allerdings begann für Millionen Menschen neues Elend, neues schweres und schreckliches Leid. Auf der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis 2. August 1945 beschlossen die "Großen Drei", die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, USA, Sowjetunion und Großbritannien die ordnungsgemäße Überführung deutscher Bevölkerungsteile aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn. Groß war der Schmerz für alle, die 1946 ihr Zuhause verlassen mussten. An eine Rückkehr in die geliebte Heimat war nicht zu denken. Ost und West waren zu weit auseinander. Für die jüngeren Leute war das Vertriebenwerden nicht ganz so schlimm, für die Älteren jedoch, brach eine Welt zusammen. Mit einem Gedenkgottesdienst am 19. März 2005 lud der Deutsche Stadtrat Budakeszi zum Auftakt zu den geplanten Gedenkfeiern im nächsten Jahr zur Vertreibung der Ungarndeutschen vor 60 Jahren in die katholische Pfarrkirche Maria Schnee, unserer vertrauten, alten Heimatkirche, ein. Die Budakesser Gemeinschaft war durch Franz Huber sen., dem Vater unseres Vorsitzenden, vertreten. Der gut besuchte Gottesdienst in deutscher und ungarischer Sprache war als Lichtermesse gestaltet. Dabei wurde das Dunkel des Raumes nur durch das Kerzenlicht erhellt, so wie das Dunkel der Vertreibung sich allmählich erhellte. Die Budakesser Gemeinschaft dankt den Verantwortlichen und den Gottesdienstbesuchern für dieses Erinnern und Gedenken.
Rosina Schmalzhaf - Franz Huber Pressereferentin - Vorsitzender
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